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Eick, Sambale, Toepfer Kontrollierte Urbanität Zur Neoliberalisierung städtischer Sicherheitspolitik
Our book is out! Finally ... Volker Eick, Jens Sambale, Eric Töpfer (Hg.) Kontrollierte Urbanität. Zur Neoliberalisierung städtischer Sicherheitspolitik, 402 Pages, Bielefeld: Transcript, Urban Studies, 21 €, ISBN: 3-89942-676-2

Cover: Eick/Sambale/Töpfer - Kontrollierte Urbanität (Copyright of original image: Andy Clark/Reuters). Buy the book at your local book store (preferred), through our publisher or at amazon.de
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Prof. Sarah Blandy (Leeds) | Prof. Neil Brenner (New York) | PD Reinhard Kreissl (Wien) | Prof Margit Mayer (Berlin)
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Table of Contents
Kontrollierte Urbanität:
Zur Neoliberalisierung städtischer Sicherheitspolitik 7
VOLKER EICK, JENS SAMBALE, ERIC TÖPFER
Polizei konsumieren:
Beobachtungen aus Kanada 39
GEORGE S. RIGAKOS
»Krauts and Crowds«:
Bericht vom Rand der neoliberalen Dienstleistungsperipherie 55
VOLKER EICK
Der öffentliche Sektor als Sicherheitsmarkt in Chicago 83
NIK THEODORE, NINA MARTIN, RYAN HOLLON
Wer schützt den Wachschutz?
Fakten zu G4S im südlichen Afrika 107
ALLIANCE FOR JUSTICE AT GROUP 4 SECURICOR
Bewährte Armut:
Armes Freiwild unter Probation und Parole 123
LORI BETH WAY
Liverpool – eine post-soziale Stadt? Neoliberale
Kriminalitätskontrolle und sozialräumliche Ungleichheit 139
ROY COLEMAN
Skid Row Los Angeles:
Genese eines Devianz- und Kontrollraumes 165
JENS SAMBALE
Entgrenzte Raumkontrolle?
Videoüberwachung im Neoliberalismus 193
ERIC TÖPFER
Werbung für den strafenden Staat:
Beobachtungen anlässlich der WM 2006 227
OLIVER BRÜCHERT
Das britische Fußball-Labor:
Überwachung, Gouvernementalität und Neomerkantilismus 245
RICHARD GIULIANOTTI
Sex, Crime und »richtige Männer«:
Frauenhandelsmythen zur WM 2006 261
JENNY KÜNKEL
WM 2006: Einschränkung der Fankultur durch neue
Überwachungsmechanismen 285
JUSTUS PELTZER
Filter, Ventile und Schleusen:
Die Architektur der Zugangsregulierung 301
ANKE HAGEMANN
Militarisierter urbaner Raum:
Stadt als Ort lokaler und globaler demokratischer Praxis 329
ROBERT WARREN
Polizei und politische Gewalt in Bolivien:
Neue Entwicklungen globaler Politik? 351
JAMES SHEPTYCKI
Rächen und Renovieren:
Vergeltung bei der Renaissance der Stadt 375
NEIL SMITH
VOLKER EICK, JENS SAMBALE, ERIC TÖPFER: Kontrollierte Urbanität: Zur Neoliberalisierung städtischer Sicherheitspolitik
Als George W. Bush im Februar 2005 das schöne Städtchen Mainz besuchte, war es Anwohnern in der abgeriegelten Stadt untersagt, sich an ihren Fenstern sehen zu lassen – aus Sicherheitsgründen. Das berichtete der Journalist Klaus Schrotthofer im ARDPresse Club am 3. Juni 2007 anlässlich des G8Gipfels in Heiligendamm, und er meinte dabei zur Sicherheit der Bewohner (vgl. Singe 2006; Hentschel 2007).1
Dort trafen sich acht Regierungschefs mit 2.000 Mitarbeitern und 5.200 Journalisten für netto rund 48 Stunden und 120 Millionen Euro vorläufiger Kosten. Seitdem wird öffentlich darüber diskutiert, ob zukünftig Treffen neoliberaler Globalisierungsfreunde – GATT, G8, WTO oder IWF – nicht besser auf Schiffen, Inseln oder ohne Ankündigung stattfinden sollten. Seit Genua meiden die globalen politischen Eliten offenbar den urbanen Raum. Aber die Kontrolle des urbanen Raums – und die Kämpfe darum – gehen über Promi und Profittreffen weit hinaus. Die unternehmerische Stadt neoliberaler Prägung ist, wie zuletzt die Fußballweltmeisterschaft im Jahr 2006 gezeigt hat, auch der Ort des Nation branding – gelegentlich unter massiver Beteiligung der (Fußball)Gemeinschaft, das mit den Public viewings inszeniert wurde. Der (National)Staat ist nicht tot. Und der urbane Raum wird – trotz des Teilrückzugs der globalen Eliten – mehr und mehr zentrales Kampfterrain. Für die eher ländlichen Regionen bedeutet das, wie etwa Rostock-Langenhagen und Heiligendamm zeigen, eine Menge an »Kollateralschäden« (Warren in diesem Band): Anwohner und Gewerbetreibende werden von den Diensten dieser Republik (und wohl darüber hinaus) überprüft, fotografiert, mit Spezialausweisen für sich und ihre Fahrzeuge ausgestattet – so genannte Wagenkarten – oder eben nicht; dass sie alle sich würden frei bewegen und arbeiten können, das hatte schon im Vorfeld keiner geglaubt.
Files:
Eick-Sambale-Toepfer-Kontrollierte-Urbanitaet.pdf (Size: 488 KB)













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Hi guys -
good work! My friend Andrew, who shot the picture on the title, just told me about it. It looks even more scary on your book than in the original ....
A minor correction in your "Danksagung": He lives in Vancouver, not in Toronto.
Rock on
/
Tom
Thank you, Tom.
Seems like we are geographically challenged ...
We even send his copy to Vancouver!
I corrected it in the html and made a note for the PDF and a seond edition of the book.
Thanks again
/
Jens
Hallo,
mein englisch reicht nicht, ich schreibe auf Deutsch:
Ich habe Ihr Buch am Wochenden zur Hälte gelesen und es gefällt mir sehr gut, besonders die deutliche Sprache. Gratulation!
Allerdings habe ich auch einen fetten Fehler gefunden: In der Einleitung Fußnote 33, S. 26 muss es doch wohl heißen "Mississippi", oder?
Hallo Thomas,
Deutsch ist prima bei einem deutschsprachigen Buch, das Englisch hat historische Gründe.
Glückwunsch! Du hast einen fetten Bug gefunden, ist uns arg peinlich
Ich habe es heute überprüft, in einer frühen Fassung stand da "Mississippi" - allerdings falsch geschrieben, ich fürchte das ist uns im nächtlichen finalen Editieren durchgerutscht.
Im PDF habe ich es bereits korrigiert. Danke nochmal und sende uns gerne mehr!